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Heck gewinnt die Sächsischen Senioren mit 8 aus 9

In Dresden endete die 34. Offene Sächsische Senioren-Einzelmeisterschaft. FM Norbert Heck blieb in neun Runden ungeschlagen und siegte mit 8 Punkten vor Peter Babrikowski. Beste Sachsen waren dahinter Gerhard Köhler in der Gruppe 65+ und Detlef Schötzig in der Gruppe 50+, beide mit 6,5 Punkten.

28. Oktober 20263 Minuten LesezeitMatt am Donnerstag

Am Mittwochmorgen um 9:30 Uhr musste Norbert Heck nicht mehr gewinnen. Mit 7,5 Punkten aus acht Runden war er vor der Schlussrunde nicht mehr einzuholen, und am ersten Brett gegen den Polen Olgierd Zielinski teilte er den Punkt. Damit kam der an Nummer 1 gesetzte FM vom SF Neuberg (Elo 2241) auf 8 Punkte aus 9 Partien. Gewonnen hat er sieben davon, die übrigen zwei endeten remis, verloren hat er keine.

Sieben Siege, zwei Remis

Nach den ersten beiden Tagen hatten nur noch acht Spieler eine weiße Weste, darunter die drei Top-Favoriten Heck, Peter Babrikowski (Schott Jena, 2186) und Bernhard Scheuermann (Dresden-Striesen, 2149). In Runde 4 rang Heck Jörg Hutschenreiter in 89 Zügen nieder, im Endspiel Springer gegen Läufer entschied der Randbauer. Das Favoritenduell mit Babrikowski war in Runde 5 schon nach fünf Zügen beendet, der Punkt wurde geteilt. In Runde 6 hatte Heck gegen Gerhard Köhler, der früh in Nachteil geraten war, wenig Mühe. In Runde 7 musste er erstmals im Turnier ernsthaft kämpfen: Gegen Matthias Rudolf überstand er eine turbulente Zeitnotphase und gewann das Endspiel. Danach schlug er in Runde 8 noch Peter Möller.

Babrikowski gewann die Schlussrunde gegen Hutschenreiter und wurde mit 7 Punkten Zweiter. Auf 6,5 Punkte kamen drei Spieler: Köhler von der TSG 1861 Taucha (Buchholz 48), Zielinski (45) und Detlef Schötzig von der SG Leipzig (43,5). Zielinski war mit Elo 1884 als Nummer 41 gestartet und landete auf Platz vier. Dahinter folgten mit je 6 Punkten Möller, Heiko Franke und Rudolf.

Ein Feld aus sechs Nationen

Am Start standen 82 Spielerinnen und Spieler aus den USA, Kanada, England, den Niederlanden, Polen und Deutschland, darunter 51 Sachsen und 5 Frauen. Der Elo-Schnitt lag bei 1864. Gespielt wurde vom 20. bis 28. Oktober im Gasthof Coschütz in Dresden, neun Runden im Schweizer System, ab Mittwoch, dem 21. Oktober, jeden Tag um 9:30 Uhr. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge, dann 30 Minuten für den Rest der Partie, dazu 30 Sekunden Zuschlag je Zug von Anfang an. Gewertet wurde in den Altersgruppen 50+ und 65+. Die ersten sechs Bretter wurden live im Internet übertragen.

Den Turnierverlauf prägten die Auswärtigen. Nach sieben Runden waren die ersten drei Heck (Neuberg), Babrikowski (Jena) und Möller (Rostock), die besten Sachsen fanden sich deshalb im Feld dahinter. In Runde 8 trübte allerdings ein klingelndes Handy das ansonsten faire Turnier: Eine Partie am neunten Brett endete dadurch abrupt.

Die besten Sachsen

Bei den Sachsen der Altersgruppe 65+ kamen nach Runde 8 Köhler, Franke und Hutschenreiter in Frage, alle mit 5,5 Punkten. Köhler besiegte in der Schlussrunde Oswald Bindrich und kam auf 6,5 Punkte, Franke teilte mit Möller den Punkt und blieb bei 6, Hutschenreiter verlor gegen Babrikowski und blieb bei 5,5. Köhler hat damit beide Mitbewerber hinter sich. In der Gruppe 50+ führte Schötzig die sächsische Wertung an und gewann zum Abschluss gegen Günter Klemm, womit er ebenfalls 6,5 Punkte erreichte.

Klemm, der als Nummer 39 gestartet war, belegte mit 5,5 Punkten Platz elf. Bei den Nestoren endeten er, Bindrich, Günter Weidlich und Peter Kahn alle mit 5,5 Punkten. Bei den Frauen 65+ schlug Marina Bertram in der Schlussrunde Margit Krien und kam auf 3 Punkte, Martina Winkler verlor gegen Heiko Rinke und blieb bei 2.

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