Schachcoach
Schachnews
Farbe
Brett
Kontakt
Schachnews › Deutschland › Liga

Europapokal: Wagner fordert Koneru 95 Züge ab, Nagykanizsai verliert

In der sechsten Runde des Europapokals in Budva verlor Nagykanizsai mit Matthias Blübaum gegen die topgesetzte Mannschaft aus Pendik, ebenso Berlin, Riehen, St. Pauli und Erlangen. Weisse Dame, Tegel und Liège gewannen. Bei den Frauen sicherte Humpy Koneru Monte-Carlo mit einem Remis gegen Dinara Wagner den Wettkampfsieg.

22. Oktober 20266 Minuten LesezeitMatt am Freitag

Der 95. Zug brachte zwei Königsschläge: Dinara Wagner schlug auf h3 den letzten schwarzen Bauern, Humpy Koneru schlug im Gegenzug auf g5 einen weißen. Übrig blieben ein Springer und ein Bauer auf g4 gegen einen Läufer, die Partie endete remis.

Wagner (2392) spielte in der sechsten Runde des Europapokals in Budva für SuperChess Romania mit Weiß gegen Koneru (2518), die für den Cercle d'Echecs de Monte-Carlo am Brett saß. Von dieser Partie hing der Ausgang des Wettkampfs ab. Stavroula Tsolakidou hatte gegen Deimante Daulyte-Cornette nach 43 Zügen gewonnen, Aleksandra Goryachkina gegen Nino Batsiashvili (nach 47 Zügen) und Pia Cramling gegen Marsel Efroimski (nach 65) hatten remisiert. Mit dem halben Punkt von Koneru gewann Monte-Carlo 2½:1½, bei einer Niederlage hätte es 2:2 gestanden.

Die Partie begann als Damengambit in der Abtauschvariante. Nach dem Damentausch im 35. Zug blieb ein Turmendspiel mit Springer gegen Läufer, und bis zum 82. Zug hatte jede Seite zwei Bauern, den g- und den h-Bauern. Mit 83.Txg6 gewann Weiß den Bauern auf g6, Koneru lag damit zurück. Die Stellung blieb trotzdem ausgeglichen. Koneru tauschte die Türme und schickte den h-Bauern los.

Wagner – Koneru, Runde 6Weiß am Zug: 83.Txg6, Stockfish sieht die Stellung mit 0,00 ausgeglichen

Der h-Bauer erreichte h3. Wagner spielte 90.g4 und führte den Springer über f3 nach h2, Koneru brachte ihren König über f7 nach g6. Im 95. Zug fielen die Bauern auf h3 und g5. Wagner steht nach Runde 6 bei 2 aus 5, SuperChess hat 7 Mannschaftspunkte und liegt auf Platz 7, nach Platz 4 vor der Runde.

Wagner – Koneru, Runde 6Weiß am Zug: 90.g4, am Ende nimmt Weiß auf h3 und Schwarz auf g5

Köln gewinnt, Löberitz verliert

Monte-Carlo hat 10 Punkte und liegt damit gleichauf mit CE Gambit Bonnevoie und Odlar Yurdu. Gambit hatte zuvor alle fünf Wettkämpfe gewonnen und unterlag jetzt Odlar Yurdu 1½:2½. In der Schlussrunde trifft Monte-Carlo auf Davit Jojua's chess club, Odlar Yurdu auf Sirmium Sremska Mitrovica und Gambit auf Crvena Zvezda. Elisabeth Pähtz, die mit Monte-Carlo nach vier Partien 3½ Punkte hat, saß in dieser Runde nicht am Brett.

Der Klub Kölner Schachfreunde gewann 2½:1½ gegen Gostivar. Anna-Maja Kazarian (2295) schlug Emilia Deak-Sala (2120) nach 42 Zügen, Anna Kantane (2210) Petya Karaivanova (2055) nach 45. Katharina Reinecke (1911) remisierte nach 47 Zügen gegen Patricie Naymanova, Hannah Sayce (1912) verlor nach 66 Zügen gegen Klean Shuqja (2008). Köln hat 6 Mannschaftspunkte und liegt auf Platz 11, vor der Runde war es Platz 13. In der Schlussrunde wartet Napredak Zenica.

Die SG Löberitz unterlag Crvena Zvezda 1:3. Ilze Berzina (2217) gewann nach 51 Zügen gegen Alina Bivol (2331), Agnesa Stepania Ter-Avetisjana verlor nach 59 Zügen gegen Jovana Rapport (2248) und Elina Otikova nach 62 gegen Adela Velikic (2195). Rebekka Schuster (1802) unterlag Ljilja Drljevic (2121) schon nach 22 Zügen in einer Bird-Eröffnung. Löberitz hat 6 Punkte und bleibt auf Platz 10. Als Nächstes spielt das Team gegen SuperChess Romania, für das Wagner spielt.

Pranesh schlägt Giri, Blübaum hält Remis

Nagykanizsai ging als Fünfter der Setzliste in die Runde gegen Bayegan Pendik, die topgesetzte Mannschaft. Matthias Blübaum (2666) spielte mit Schwarz gegen den 15 Jahre alten Yagiz Kaan Erdogmus (2731). Die Partie lief als Russisch und endete nach 67 Zügen remis. Blübaum steht damit bei 4 aus 5 Partien und ist weiter ohne Niederlage.

Am ersten Brett schlug M Pranesh den Pendik-Spieler Anish Giri (2752) nach 47 Zügen. Trotzdem gewann Pendik 3½:2½, weil Amin Tabatabaei gegen Andrei Volokitin nach 40 Zügen und Volodar Murzin gegen Maksim Chigaev nach 50 gewannen. Benjamin Gledura gegen Richard Rapport (nach 32 Zügen) und Ihor Samunenkov gegen Shakhriyar Mamedyarov (nach 60) remisierten. Nagykanizsai hat 9 Mannschaftspunkte und fiel von Platz 4 auf Platz 9. Pendik, SuperChess Romania und Novy Bor führen mit je 11 Punkten, Pendik und SuperChess treffen in der Schlussrunde aufeinander. Nagykanizsai spielt gegen Nitra.

Berlin, Riehen, St. Pauli und Erlangen verlieren

Die Schachfreunde Berlin unterlagen Marseille Echecs 2:4. Marius Fromm (2449) verlor nach 31 Zügen gegen Pierre Laurent-Paoli (2550), Magnus Ermitsch (2438) nach 58 gegen Remy Degraeve (2453) und Rainer Polzin (2378) nach 46 gegen Gaetan Pozzi (2356). Emil Schmidek (2427) gewann nach 57 Zügen gegen Jan Zienkiewicz (2346) und hat 5 aus 6, Tymon Czernek und Sebastian Poltorak remisierten. Berlin hat 8 Punkte, Platz 23 statt Platz 13, und trifft als Nächstes auf KBSK Brugge. Marseille liegt mit 10 Punkten einen Zähler hinter den Führenden.

Riehen verlor 2½:3½ gegen SK Dunajska Streda. Gregor Haag (2405) gewann am dritten Brett nach 45 Zügen gegen Mate Bagi (2433), die Partie war ein Grünfeld in der Abtauschvariante. Markus Ragger verlor am ersten Brett nach 77 Zügen gegen Vaclav Finek, Moritz Valentin Collin gegen Attila Istvan Csonka. Jonas Rosner, Nicolas Brunner und Dorian Jaeggi remisierten. Haag hat 4 aus 6, Rosner 3½ aus 6. Riehen hat 7 Punkte, Platz 34, und spielt zum Schluss gegen Guzelbahce.

Der FC St. Pauli unterlag Vugar Gashimov 1:5. Aljoscha Feuerstack (2466) verlor nach 34 Zügen gegen Aydin Suleymanli (2679), auch Can Ertan, Frank Sawatzki und Fabian Müller verloren. Jonah Krause und Triona Eberle remisierten. Mit 6 Punkten steht St. Pauli auf Platz 57, vor der Runde war es Platz 38. Die Schlussrunde bringt SK Rockaden team 2.

Der SC Erlangen verlor 1½:4½ gegen Sigil Fund Pardubice. Jonas Feldheim (2157) gewann nach 40 Zügen gegen Radek Bujnoch (2259), Stefan Mijovic remisierte gegen Zbynek Hracek. Eduard Miller verlor schon nach 25 Zügen gegen Sergei Movsesian, Florian Dürr, Daniel Diller und Michael Willim verloren ebenfalls. Leon Mons spielte nicht. Erlangen hat 6 Punkte und liegt auf Platz 59, nach Platz 47 vor der Runde. Der Gegner in der Schlussrunde ist Drejtesia.

Weisse Dame, Tegel und Liège gewinnen

Der SK Weisse Dame Hamburg gewann 4½:1½ gegen S.S. Lazio Scacchi. Florian Popist (2245) schlug Marco Corvi (2216), auch Sebastian Kielhorn, Deniz Schmidt und Peter-Rene Mandelbaum gewannen. Ben Erk remisierte, Lennert Parnitzke verlor. Es war der zweite Wettkampfsieg des Teams, das mit 4 Punkten von Platz 105 auf Platz 95 rückte. Gegner in der Schlussrunde ist Diagonal Alcorcon.

König Tegel schlug Elm Mount 3½:2½. Stephan Giemsa, Tobias Smith und Kristian Dimitrijeski gewannen, Daria Pikki remisierte, Luise Schmidt und Josef Roth verloren. Tegel hat 4 Punkte und liegt auf Platz 90, nach Platz 96 vor der Runde.

Standard de Liège TAL gewann 4:2 gegen Poole Patzers. Von den deutschen Spielern des Teams gewannen Ingo Lindam, Patrick Terhuven und Marcel Jügel, Ingo Cordts remisierte, Thorsten Cmiel verlor. Jügel (2115) schlug John Weatherlake (1869) und hat 5½ aus 6. Liège hat 6 Punkte, Platz 46, und trifft zum Schluss auf Wasa SK.

Schönaich bleibt ohne Wettkampfsieg

Der TSV Schönaich spielte 3:3 gegen SK Radnicki. Nils Stukenbrok, Kai Giebler und Martin Velitchkov gewannen, Jan Philipp Rechner, Daniel Bisanz und Moritz Reck verloren. Schönaich hat in sechs Runden drei Remis und drei Niederlagen, 3 Punkte und Platz 98. In der Schlussrunde spielt das Team gegen den Cercle d'Echecs de Monte-Carlo aus dem offenen Turnier, der 2 Punkte hat.

Der SV Mülheim-Nord verlor 2½:3½ gegen die Sharks 4NCL. Tom Bus gewann, Martin Mainusch, Gunther Voss und Ulf Gohla remisierten, Jan Oltmanns und Kevin Schmidt verloren. Mülheim-Nord hat 4 Punkte und liegt auf Platz 79, vor der Runde war es Platz 67. In der Schlussrunde trifft es auf König Tegel, ebenfalls mit 4 Punkten.

De Sprenger Echternach unterlag De Stukkenjagers 2½:3½. Christopher Noé (2502) remisierte gegen Luuk Baselmans (2366), David Ramien und Gerd Gnichtel remisierten ebenfalls, Danijel Gibicar verlor. Noé hat 4 aus 6, Echternach 6 Punkte auf Platz 48. Zum Schluss wartet Sharks 4NCL.

Selbst besser werden?

Bock auf Training?

Das erste Gespräch ist immer kostenlos.

Erstgespräch anfragen →

Über die Schachnews

Die Schachnews entstehen mit Unterstützung einer KI aus den verlinkten Quellen. Sie erscheinen jeden Morgen automatisch, geprüft wird jede Ausgabe vorher von einem Programm. Einen Fehler gefunden? Schreib an kontakt@schachcoach.com.