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Vinzent Spitzl gewinnt das 31. Magdeburger Open

Beim 31. Magdeburger Open stand am Ende ein Trio mit 6 Punkten aus 7 Partien an der Spitze, und keiner der drei hatte eine Partie verloren. Die Rangliste der Ottonen-Gruppe führt FM Vinzent Spitzl von der SG Aufbau Elbe Magdeburg vor FM Levente Miszler aus Budapest und seinem Vereinskollegen FM Daniel Malek.

1. November 20262 Minuten LesezeitMatt am Montag

Am Sonntagmorgen um 9 Uhr trafen sich am ersten Brett zwei Spieler, die beide mit 5,5 Punkten in die Schlussrunde gegangen waren: FM Levente Miszler mit Weiß und FM Vinzent Spitzl mit Schwarz. Sie einigten sich auf Remis, womit beide bei 6 Punkten blieben. Am zweiten Brett gewann FM Daniel Malek mit Schwarz gegen Gustav Polzin und kam damit ebenfalls auf 6 Punkte. Die Rangliste der Ottonen-Gruppe führt am Ende Spitzl vor Miszler und Malek, und alle drei blieben ohne Niederlage.

Ein Feld ohne Großmeister

Das 31. Magdeburger Open lief vom 29. Oktober bis 1. November im Hegel-Gymnasium. In der Ottonen-Gruppe, die für alle Spieler offen ist, traten 125 Teilnehmer zu sieben Runden im Schweizer System an. In der Editha-Gruppe, die auf Spieler bis DWZ 1850 begrenzt ist, waren es 105, zusammen also 230. Im Vorjahr hatten insgesamt 233 gespielt, die Ottonen-Gruppe ist aber von 101 auf 125 Teilnehmer gewachsen. Die Bedenkzeit betrug 90 Minuten für 40 Züge, danach 30 Minuten für den Rest der Partie und 30 Sekunden Zuschlag je Zug von Anfang an. Die Runden begannen am Donnerstag um 9:30 und 15 Uhr, am Freitag und Samstag um 9 und 15 Uhr und am Sonntag um 9 Uhr.

Einen Großmeister weist die Startrangliste nicht aus. An der Spitze stand FM Nico Stelmaszyk vom SK Lehrte (Elo 2356), der das Turnier 2024 gewonnen hatte. Dahinter folgten Spitzl (2334), FM Johannes Tschernatsch (2328), Miszler (2317), FM Benjamin Wagner (2311) und Malek (2299). Insgesamt standen neun FIDE-Meister auf der Liste, dazu IM Lamine Brahami aus Algerien (2248).

Fünf Siege, zwei Remis, keine Niederlage

Spitzl begann mit einem Sieg mit Schwarz gegen Florian Bodling und teilte in der zweiten Runde den Punkt mit Onno Zhang. Danach gewann er viermal nacheinander, in der sechsten Runde am ersten Brett gegen seinen Vereinskollegen Benjamin Wagner. Miszler und Malek kamen mit demselben Muster ans Ziel, nämlich fünf Siegen und zwei Remis. Miszler gab seine halben Punkte gegen Ben Beduschi und im Schlussduell mit Spitzl ab. Malek spielte in den Runden zwei und drei gegen Ennio Rodriguez Klasen und Onno Zhang remis und gewann seine letzten vier Partien. Drei der ersten fünf Plätze gingen an die SG Aufbau Elbe Magdeburg.

Mit 5,5 Punkten folgten CM Anton Weigand vom SK Lehrte, Wagner, Sebastian Pallas von der SG 1871 Löberitz und Brahami. Weigand hatte seine ersten vier Partien gewonnen, verlor dann in der sechsten Runde gegen Miszler und bekam in der Schlussrunde den Punkt kampflos, denn die Partie gegen Stelmaszyk wurde für ihn gewertet, ohne gespielt zu werden. Der Topgesetzte beendete das Turnier mit 4,5 Punkten auf Platz 17.

Bekannte Gesichter auf dem Podium

Spitzenplätze sind für einige der Beteiligten nichts Neues. Spitzl und Wagner gehörten 2024 zu den Plätzen zwei bis fünf, Miszler und Tschernatsch 2025, als GM Hagen Poetsch die Ottonen-Gruppe gewann. In der Editha-Gruppe gewann Subhankar Patra vom SC Norbertus Magdeburg (DWZ 1831) mit 6,5 Punkten, einen ganzen Punkt vor vier Spielern mit 5,5 Punkten.

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