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Jugelt gewinnt die Bergheimer Meisterschaft mit 4,5 aus 5

Die 5. Bergheimer Meisterschaft in Duisburg ging an den Topgesetzten: IM Tobias Jugelt blieb vier Runden lang ohne Punktverlust und sicherte sich den Turniersieg in der Schlussrunde mit einem Remis gegen FM Michael Coenen. Hinter ihm lagen neun Spieler mit 4 Punkten gleichauf.

25. Oktober 20262 Minuten LesezeitMatt am Dienstag

Am Ende reichte ein Remis, und es fiel am ersten Brett. In der fünften Runde am Sonntagnachmittag, dem 25. Oktober, spielte IM Tobias Jugelt vom Bochumer SV mit Weiß gegen FM Michael Coenen von den Schachfreunden Essen-Werden. Jugelt führte allein mit 4 Punkten aus 4 Partien, Coenen hatte 3,5. Die beiden trennten sich remis. Weil auch Florian Stricker und Nikita Kantor, die beiden anderen Verfolger mit 3,5 Punkten, im direkten Duell den Punkt teilten, kam niemand mehr an Jugelts 4,5 Punkte heran.

Die 5. Bergheimer Meisterschaft lief vom 23. bis 25. Oktober in Duisburg, ausgerichtet vom OSC Rheinhausen, Hauptschiedsrichter war Andreas Scharrenbroich. Gespielt wurden fünf Runden im Schweizer System, die erste am Freitagabend um 19:30 Uhr, danach am Samstag und am Sonntag je eine Runde um 10:30 und um 15:00 Uhr. Am Start standen 85 Spieler mit einem Elo-Schnitt von 1657. Jugelt war mit Elo 2353 an Nummer eins gesetzt, dahinter folgten Coenen mit 2309, Florian Stricker von Rochade Eving mit 2270 und Ihor Diduh vom PSV Duisburg mit 2127. Außer Jugelt und Coenen trug niemand im Feld einen Titel.

Fünf Spieler mit drei Siegen aus drei Partien

Jugelt gewann zum Auftakt mit Weiß gegen Philip Nam Linden vom OSC Rheinhausen, am Samstagvormittag mit Schwarz gegen Alexander Nakath vom SV Wesel und am Nachmittag mit Weiß gegen Gerd Große-Frintrop vom PSV Duisburg. Nach drei Runden hatten fünf Spieler die volle Punktzahl: Jugelt, Coenen, Stricker, Diduh und Jonas Markgraf vom Turm Krefeld. Coenens erster Punkt war allerdings ein kampfloser, denn Nicole Kühn trat in der ersten Runde nicht an. Danach schlug er Andreas Sauer und mit Schwarz Thomas Jahn vom Düsseldorfer SK.

Die Vorentscheidung fiel am Sonntagvormittag. Diduh, mit Weiß am Spitzenbrett, verlor gegen Jugelt, damit lag der Topgesetzte allein vorn. Coenen und Stricker trennten sich remis, Nikita Kantor von Rochade Eving schlug Markgraf. Nach vier Runden führte Jugelt mit 4 Punkten vor Coenen, Stricker und Kantor mit je 3,5. In der Schlussrunde teilten Stricker und Kantor ebenfalls den Punkt, während Diduh gegen Heinrich Balke vom Recklinghäuser SV und Markgraf gegen Nakath gewannen und auf 4 Punkte kamen.

Neun Spieler mit 4 Punkten hinter dem Sieger

Auf den Plätzen zwei bis zehn lagen neun Spieler mit je 4 Punkten, die Feinwertung musste entscheiden. Stricker und Diduh hatten beide 17,5 in der Buchholzwertung, Stricker wurde mit 13,5 gegen 13 in der Sonneborn-Berger-Wertung Zweiter, Diduh Dritter. Es folgten Kantor, Markgraf, Coenen, Große-Frintrop, Julia Walker, Tobias Keilholz und Viktoria Kühn. Rochade Eving stellte mit Stricker, Kantor und Walker drei der ersten acht.

Besonders weit nach vorn kam Keilholz vom SC Erkrath, an Nummer 31 gesetzt mit Elo 1799. Er war zum Auftakt nicht ausgelost worden und bekam dafür einen halben Punkt gutgeschrieben. Danach gewann danach gegen Nadezhda Alizada, Werner Brack und den 2036 starken Linus Kraus, in der Schlussrunde trennte er sich von Walker remis. Das ergab 4 Punkte und Rang neun.

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