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2. Frauenbundesliga: Löberitz legt mit drei Großmeisterinnen los

Während oben die Frauenbundesliga ihren Auftakt spielte, ging es am 3. und 4. Oktober auch eine Etage tiefer los. In den drei Staffeln der 2. Frauenbundesliga stehen nach dem ersten Doppelspieltag fünf Mannschaften ohne Punktverlust da. Die beiden Absteiger aus der ersten Liga erwischten ganz unterschiedliche Wochenenden, und im Osten tritt ein Verein mit drei Großmeisterinnen an.

4. Oktober 20262 Minuten LesezeitAusgabe 1

Bad Königshofen hatte am Samstag Heimrecht und trotzdem ein Problem. Die zweite Mannschaft des Erstligisten bekam gegen Bavaria Regensburg nur vier Bretter besetzt, zwei Partien gingen kampflos an die Gäste, und am Ende stand ein 1,5:4,5. Am Sonntagmorgen um neun saßen dann alle sechs am Brett, und Augsburg bekam es zu spüren: 5:1. So nah liegen in dieser Liga Fehlstart und Kantersieg beieinander.

Im Süden vorn: Regensburg und Stuttgart

Die 2. Frauenbundesliga spielt in drei Staffeln mit je acht Mannschaften, an sechs Brettern und über sieben Runden. Im Süden hat Regensburg beide Kämpfe gewonnen, nach dem Auftakt in Bad Königshofen auch das 3,5:2,5 gegen Noris-Tarrasch Nürnberg. Steffi Arnhold holte am Spitzenbrett zwei Punkte aus zwei Partien. Ebenfalls bei 4:0 steht der SV Stuttgart-Wolfbusch, der zweimal 3,5:2,5 gewann, erst gegen Schott Mainz und dann gegen Gernsheim. Nürnberg hatte am Samstag Augsburg 4:2 geschlagen, die Karlsruher Schachfreunde gewannen 3,5:2,5 gegen Gernsheim und verloren am Sonntag mit demselben Ergebnis gegen Mainz. Augsburg und Gernsheim warten noch auf den ersten Punkt.

Kreuzberg fängt sich, Chemnitz noch nicht

Im Westen führt der SV 1920 Hofheim nach einem 3,5:2,5 gegen Delmenhorst und einem 4,5:1,5 gegen Johanneum Eppendorf. Dahinter liegen zwei Mannschaften mit je drei Punkten. Die TSG Oberschöneweide trennte sich 3:3 von Lehrte und schlug dann die Königsjäger Süd-West 4,5:1,5. Der SC Kreuzberg, im Frühjahr als Letzter aus der Frauenbundesliga abgestiegen, gewann 3,5:2,5 gegen die Königsjäger, obwohl die beiden Spitzenbretter verloren gingen, und spielte gegen Lehrte 3:3. Solingen II kam zweimal zu einem 3:3, gegen Eppendorf und gegen Delmenhorst. Die auffälligste Einzelbilanz gehört einer Spielerin aus der unteren Tabellenhälfte: Triona Eberle gewann für Eppendorf am ersten Brett beide Partien, darunter die gegen die Internationale Meisterin Tatiana Kononenko.

Im Osten hat die SG 1871 Löberitz an den ersten drei Brettern Dana Reizniece-Ozola, Laura Rogule und Ilze Berzina gemeldet, alle drei Großmeisterinnen der Frauen. Das Ergebnis sind zwei Siege mit 4,5:1,5, gegen Medizin Erfurt und gegen den Chemnitzer SC Aufbau 95, und neun von zwölf möglichen Brettpunkten. Löberitz war schon im Vorjahr punktgleich mit dem Staffelsieger Dippoldiswalde und hatte nur die schlechtere Brettwertung. Auch Grün-Weiß Dresden steht bei 4:0, nach einem 3,5:2,5 bei Leipzig-Lindenau und einem 4:2 gegen die SG Leipzig. Lindenau antwortete am Sonntag mit einem 5:1 gegen Coswig, das am Samstag die SG Leipzig 3,5:2,5 geschlagen hatte. Merseburg gewann 3,5:2,5 gegen Chemnitz und verlor mit demselben Ergebnis gegen Erfurt. Chemnitz, der zweite Absteiger aus der ersten Liga, ist nach zwei Niederlagen Letzter.

Die Staffelsieger des Vorjahres spielen jetzt oben

Was es zu gewinnen gibt, zeigt ein Blick in die Tabelle darüber. Die drei Staffelsieger der vergangenen Saison, der FC Bayern München im Süden, Rotation Pankow im Westen und Dippoldiswalde im Osten, spielen jetzt alle in der Frauenbundesliga. Bayern und Pankow waren mit je 14:0 Punkten durchmarschiert. Weiter geht es am 28. und 29. November mit der dritten und vierten Runde, es folgen eine Einzelrunde am 24. Januar und der Abschluss am 20. und 21. Februar.

Das Bild zu diesem Artikel ist ein Symbolbild und mit KI erstellt. Es zeigt keinen echten Wettkampf und keine echten Spielerinnen.

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