Matt im Standesamt
Der serbische Spitzenspieler Alexey Sarana ist verheiratet: Am 4. Oktober gab er Elena Orshonova das Jawort, bekannt gemacht hat das Paar es erst jetzt mit einem gemeinsamen Instagram-Post. Orshonova kennt die Schachwelt schon länger, wenn auch aus anderem Anlass.
Ein Smoking, eine Ringschachtel, ein weißes Kleid und ein Brautstrauß: Die Fotos, mit denen Alexey Sarana und Elena Orshonova ihre Hochzeit verkündeten, zeigen eine standesamtliche Trauung und danach Aufnahmen aus der Stadt. Getraut wurden die beiden am 4. Oktober 2026. Unter den Bildern steht ein Satz von Orshonova, dessen Datum zugleich der Hochzeitstag ist.
Irgendwie habe ich in dieser großen Welt mein Zuhause in dir gefunden. 04.10.2026Elena Orshonova, Instagram · übersetzt
Aus der Schachwelt kamen schnell Glückwünsche, unter den ersten ein "Congrats!!" von Anna Cramling. Sagar Shah von ChessBase India hat die Nachricht am 1. November veröffentlicht und dabei mit Sarana gesprochen.
Die Frau, die Nepomniachtchi schlug
Orshonova spielt nicht professionell, hat aber eine FIDE-Zahl von rund 2000 und gilt als besonders stark im Blitzschach. Bekannt geworden ist sie durch ein Video, das sich im Netz verbreitete: Darin besiegt sie Ian Nepomniachtchi. Sarana hat nun erzählt, wie es dazu kam. Nach seiner Darstellung fand die Partie in einer Schachbar in Paris statt, in der sich viele Stars versammelt hatten. Am selben Tag habe sie dort auch Nemo Zhou und Anna Cramling geschlagen.
Über ihren Alltag sagt Sarana, seine Frau habe Marketing studiert und helfe ihm nun bei fast allem, "zum Teil wie eine Managerin".
Der Mann an ihrer Seite
Sarana ist 26 Jahre alt, in Moskau geboren und die Nummer 1 Serbiens. In der Weltrangliste steht er mit 2671 Punkten laut der Oktoberliste 2026 auf Platz 45. Russland verließ er 2022, 2023 wechselte er zum serbischen Verband. Im selben Jahr wurde er Europameister im Einzel.
2026 gewann er das Titled Tuesday zweimal und spielte beim Esports World Cup auf der Hauptbühne für Fnatic. Die Hochzeit fällt in die Wochen nach der Schacholympiade in Samarkand, wo er für Serbien am Brett saß.
